Winterurlaub in Skandinavien - Glamping zwischen Nordlicht und eisigem Meer

Winterurlaub in Skandinavien - Glamping zwischen Nordlicht und eisigem Meer - Glamping.info

Skandinavien im Winter muss nicht unbedingt nur etwas für Hartgesottene sein. Denn mit der richtigen Ausrüstung und einer warmen Unterkunft kann der Trip in den Norden zu etwas ganz Besonderem werden. Mit unseren Ausflugstipps für euren Skandinavien Urlaub werdet ihr ein paar tolle Abenteuer, wie zum Beispiel eine Nordlicht-Reise oder auch Surfen im eisigen Meer, erleben. Außerdem stellen wir euch dabei jeweils ein paar tolle Glamping Möglichkeiten vor Ort vor.

Aurora Borealis in Tromsø (Schweden)

Es ist ein einzigartiges Erlebnis: sternenklarer Himmel, ihr schaut hinaus und dann erscheint es in seinem schimmernden Grün. Das Nordlicht. Eine Reise in den hohen Norden lohnt sich allein schon deshalb, auch wenn es ein wenig Geduld erfordert. Das Naturphänomen folgt nämlich nur seinen eigenen Gesetzen.

Mit dem Bus fahrt ihr von der Innenstadt Tromsøs aus zu einem Ort mit wolkenfreiem Himmel. Je nach Wetterlage solltet ihr euch hier auf einen Guide verlassen. Er kennt die Orte, an denen man freie Sicht hat. Stellenweise führt euch eine gute Aussicht sogar bis an die finnische Grenze. Kombiniert mit einer Fahrt im waschechten Hundeschlitten wird der Urlaub zu einem echten Abenteuer.

Passend dazu habt ihr in der Tromsø Lodge die Möglichkeit standesgemäß in einer traditionellen Hütte unterzukommen. Mit ein bisschen Glück könnt ihr das Nordlicht sogar ganz bequem von eurem Hüttenfenster aus beobachten.

Surfen in Dänemark

Die Surfer nennen es ganz liebevoll „Cold Hawaii“. Die Wellen an der Nordseeküste locken nicht nur im Winter viele Surfer aus aller Welt an, die auf ihrem Brett einen nasskalten Dänemark Urlaub genießen wollen. Vorher solltet ihr euch aber in eurer Hütte oder eurem kleinen Ferienhaus am Strand gut vorbereiten: unerlässlich ist ein extra dicker Neoprenanzug, damit ihr die kalten Wassertemperaturen zwischen 2 und 5 °C überhaupt aushalten könnt.

Surfen in der Nordsee

Bild 2: unsplash.com, © Oliver Raatz

Entlang der Küstenlinie könnt ihr euch zwischen rund 30 Surfspots entscheiden, an denen Wind und Wellen beste Bedingungen für Windsurfer, Wellenreiter und Kite-Surfer schaffen. Hier zeigt sich auf jeden Fall wie vielseitig man einen Winterurlaub planen kann.

Dabei kommt ihr direkt am Strand an einer Hütte unter oder gönnt euch eine luxuriösere Ferienhütte auf einem der vielen Plätze in der Nähe der lokalen Strände.

Skiwandern in Finnland

An Fortgeschrittene aber auch Einsteiger richtet sich eine siebentägige Skiwanderung durch Finnland. Wie bei allen skandinavischen Ländern solltet ihr euch hier ebenfalls gut gegen die Kälte schützen, vor allem im Winter. Denn ihr werdet die meiste Zeit auf Skiern unterwegs sein, wenn ihr auf gespurten Loipen von einer Hütte zur anderen wandert. Die sind mit so ziemlich allem ausgestattet, was das Glamper-Herz begehrt. In vielen Fällen verfügen die Hütten sogar über eine Sauna, sodass ihr euch nach einem anstrengenden Wandertag eine ordentliche Portion Entspannung gönnen könnt.

Hier ist die richtige Vorbereitung sehr wichtig. Da ihr die meiste Zeit draußen verbringt, solltet genau darauf achten, was ihr alles in euren Koffer packt. Ein Vorschlag von uns:

-          Winddichte Jacke mit Kapuze

-          Wasserdichte Überhose

-          Warme Jacke für die Pausen

-          Thermounterwäsche

-          2 dünnere Pullover

-          1-2 Woll- oder Fleece Pullover

-          Handschuhe plus dicke Fäustlinge

-          Warme Socken

-          Mütze

-          Wanderschuhe

-          Bruchfeste Thermosflasche

-          Stirnlampe

-          Rucksack

Damit solltet ihr tagsüber bestens gerüstet sein und am Abend wieder heile in der nächsten Hütte ankommen.

„Überwintern“ in der Wildnis

Völlig abgeschieden könnt ihr euch eine Woche in der Wildnis Schwedens gönnen. In der Nähe von Nattavaara liegt ein Hüttendorf, das der Ausgangspunkt eurer Aktivitäten ist. Hier übernachtet ihr in einem Bauwagen oder einer Holzfällerhütte. Wegen eisigen Kälte könnt ihr euch direkt vor Ort noch einen separaten Schlafsack ausleihen, damit ihr nicht erfriert. Das Wasser besorgt ihr euch aus dem Brunnen oder aus der Waldquelle. Versorgt werdet ihr mit verschiedenen Wilddelikatessen, wie beispielsweise Elch, Rentierfleisch, aber auch Fisch kommt auf den Tisch. Zum Kochen und zum Heizen findet ihr einen Holzofen oder einen Gaskocher. Falls euch dann immer noch kalt sein sollte, könnt ihr euch auch einen Saunagang gönnen.

Baden in heißen Quellen

Bild 3: undplash.com, © Jeff Sheldon

Ein besonderes Highlight hier ist die Fahrt mit einem echten Rentierschlitten. Die Rentiere ziehen den Schlitten durch die verschneite Winterlandschaft, während ihr die Aussicht genießt.

Heiße Quellen in Island

Island ist DAS Reiseziel, wenn es um heiße Quellen geht. Eine der bekanntesten Anlaufstellen sind die Naturbäder in Myvatn. Hier könnt ihr euch einfach mal entspannen und die Wirkung des grünlich schimmernden Wassers genießen. Zusätzlich könnt ihr es euch auch noch mit Massagen und Dampfbädern gut gehen lassen.

Als Unterkunft bieten sich hier gleich mehrere Möglichkeiten an. Rund um die heißen Quellen finden sich Campingplätze und Urlaubsressorts, die euer Glamping-Verlangen voll und ganz befriedigen werden.

Von Entspannung über Extremsportarten bis hin zur totalen Abschottung von der Zivilisation - Der Winter in Skandinavien hat so einiges zu bieten. Auch Glamping-Fans werden hier auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Wir wünschen euch jetzt schon mal viel Spaß für euren kommenden Winterurlaub!